Trinken Sie noch Kaffee, der "bitter" schmeckt?

Kaffeebündnis - Eine Kampagne von WirsindKaffee.com

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Das Kaffeebündnis gemeinsam mit der SEZ 

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ZUM BLOGPOST

Kaffeesteuer #neuverhandeln

Reform der Kaffeesteuer und die Einführung eines Kaffeecents • Regeln/Richtlinien „Frei von Kinderarbeit“ - „Gegen Ausbeutung von Kleinbauern und Erntehelfer" - „Gegen Regenwaldzerstörung" - „Gegen Missbrauch von Pestiziden" - „Für einen nachhaltigen Kaffeeanbau" - „Direct Trade“ • Regeln/Richtlinien „Transparenz und gegen Siegelmissbrauch” • Verpflichtende Offenlegung und Kontrolle der großen Unternehmen zur Einhaltung der neuen CSR-Richtlinie

Wie wollen wir das erreichen?

Mit Ihrer Hilfe und unserem Appell!


Die schlimmsten Formen der Kinderarbeit, der Missbrauch von Pestiziden und die Ausbeutung der Erntehelfer sind menschenunwürdig.

Wie können Sie uns unterstützen und helfen?

Kaffee, der in jeder Hinsicht außergewöhnlich ist, ist eine endlose Herausforderung. Wir wissen, dass wir es nur schaffen, wenn wir gemeinsamen daran arbeiten und in unseren Anstrengungen nicht nachlassen.
 
Wir sind sicher, nur eine wirkliche Zusammenarbeit von Politik, Kaffeehändlern, Verbrauchern, Bauern, Röstern und Baristas wird nachhaltig Erfolg haben.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme!
 
Unterzeichnen Sie den Appell. Werden Sie Teil des Kaffeebündnisses und bewegen Sie etwas.
 
Ihre Stimme ist wichtig und jede Stimme macht das Kaffeebündnis stärker!


Kinderarbeit ist nicht verhandelbar!

Autor: Trocaire


Kinderarbeit ist weltweit verboten


Fast alle Staaten dieser Welt haben sich verpflichtet, die schlimmsten Formen der Kinderarbeit abzuschaffen. Auch Deutschland hat das Übereinkommen 182 der Internationalen Arbeitsorganisation ILO unterzeichnet.

99 Millionen Kinder schuften weltweit in der Landwirtschaft und auch im Kaffeeanbau ist Kinderarbeit weit verbreitet.

 

Kinder schleppen Kaffeesäcke

 
In Guatemala schuften rund 65 Prozent der Kinderarbeiter für wenig Geld in der Landwirtschaft, viele davon im Kaffeeanbau.
 
Kinder im Grundschulalter pflücken reife Kaffeekirschen, schleppen schwere Kaffeesäcke oder müssen die Kaffeesträucher mit giftigen Pestiziden besprühen, die bei uns schon längst verboten sind.
 
Deutsche Unternehmen sind verpflichtet, auch im Ausland und in ihren Lieferketten die Menschenrechte zu achten.

Aus armen Kindern werden chancenlose Erwachsene

 
Kinderarbeiter haben keine Chancen. Eigentlich müssten sie zur Schule gehen, doch das können sie nicht, denn ihre Familien sind arm und brauchen das Geld.
 
Wenn die heute 7-Jährigen selbst einmal erwachsen sind, wird es ihnen genauso gehen. Weil sie nicht zur Schule gehen und einen vernünftigen Beruf erlernen können, bleiben sie ihr Leben lang arm.

Photographers and Artists for social change


Gerechte Bezahlung
für Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern


Zum Leben zu wenig

 
Bei den Kaffeebauern kommen nur ein paar Cent von dem an, was wir für den Kaffee im Laden bezahlen.
 
Von dem Preis, den wir im Supermarkt für den Kaffee hinblättern, erhalten die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen zwischen 7 und 10 Prozent. Das reicht nicht zum Leben.
 
Ein Kleinbauer in Tansania bekommt im Durchschnitt weniger als 60 Eurocent für ein halbes Kilo gerösteten Kaffee.
 
Das Geld, das auf dem Weg vom Bauernhof bis zum Supermarkt verdient wird, bleibt bei den Röstern, beim Zwischenhandel und beim Einzelhandel.

125 Millionen Menschen leben vom Kaffee

 
Für 125 Millionen Menschen ist Kaffee die Lebensgrundlage. Dazu gehören neben den Kaffeebauern vor allem auch die Arbeiterinnen und Arbeiter, die auf den Kaffeeplantagen tätig sind.
 
Allein in Zentralamerika jobben jedes Jahr circa 1,7 Millionen Saisonarbeiter im Kaffeeanbau. Meist für einen Hungerlohn.
 
In Guatemala zum Beispiel ist ein Stundenlohn von 1,35 Euro in der Landwirtschaft gesetzlich vorgeschrieben. Ob die Arbeiter diesen Mindestlohn bekommen, steht jedoch auf einem anderen Blatt.


Krankheiten und Schädlinge


Kaffeerost vernichtet Existenzen

 
Krankheiten wie der Kaffeerost befallen immer häufiger die Kaffeepflanzen. Er hat inzwischen auch Regionen erobert, die ihm früher zu kalt waren. Aber der Kaffeerost bedroht nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Lebensgrundlage der Menschen.
 
So hat die Kaffeekrankheit beispielsweise 2012 in Zentralamerika dazu geführt, dass circa 1,7 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Jobs verloren haben.

Kaffeekirschenbohrer klettert Meter für Meter nach oben

 
Auch der Kaffeekirschenbohrer hat sich inzwischen in höhere Regionen vorgearbeitet und verursacht enorme wirtschaftliche Schäden.
 
Jedes Jahr vernichtet der Kaffeekirschenbohrer Kaffee im Wert von rund 467 Millionen Euro.


Klimawandel


Dem Kaffee wird es zu heiß

 
Wo heute Kaffee wächst, wächst in 30 Jahren Mais. Bis zum Jahr 2050 werden die Flächen, die für den Kaffeeanbau geeignet sind, nur noch halb so groß sein wie heute.
 
In Zentralamerika wird es den Sträuchern in den tieferen Lagen zu heiß und zu trocken, der Kaffee wächst nur noch weiter oben in den Bergen. Aber dort hat es nicht so viel Platz.
 
In Asien wachsen die neuen Kaffeeplantagen nicht den Berg hinauf, sondern in unberührte Waldgebiete hinein.
 

Kaffeeplantagen in neuen Gebieten heizen Klimawandel an

 
Beides zerstört die vorhandene biologische Vielfalt und schädigt die Umwelt. Denn wenn der Boden für neue Kaffeeplantagen gerodet wird, entweicht Kohlendioxid aus dem Boden und heizt den Klimawandel weiter an.

Wilder Kaffee stirbt aus

 
Äthiopien ist die Wiege des Arabica-Kaffees. Wenn wir nichts unternehmen, wird der Klimawandel dazu führen, dass bis zum Ende des Jahrhunderts der wilde Arabica-Kaffee in seiner Heimat ausgestorben sein wird. Das hat eine Studie der Royal Botanic Gardens in Kew, England, ergeben.
 
Auch der wilde Robusta-Kaffee im Kongobecken ist vom Aussterben bedroht.

  

Ohne Vielfalt bleibt die Kaffeetasse leer

 
Wenn wir auch in 50 Jahren noch unseren Kaffee genießen wollen, brauchen wir die ganze Vielfalt des Kaffees. Die genetische Vielfalt gerade auch des ursprünglichen Kaffees ist wichtig für sein Überleben.
 
Die Wissenschaftler brauchen ihre Eigenschaften, damit sie Kaffeesorten züchten können, die fit sind für den Klimawandel.


Folgen für Qualität


Kaffeequalität verschlechtert sich

 
Viele Faktoren beeinflussen Qualität, Geschmack und Aroma des Kaffees. Die Sorte, das Klima, der Boden und auch die Art des Anbaus.
 
Vor allem der Arabica-Kaffee ist sehr empfindlich. Ihm setzen Wärme und Trockenheit besonders zu, Geschmack und Aroma des Arabica-Kaffees verschlechtern sich durch den Klimawandel.

Spezialitätenkaffees sind gefährdet

 
Durch den Klimawandel gibt es immer weniger Flächen, auf denen Spezialitätenkaffees wachsen können. Beispielsweise der Veracruz Kaffee in Mexiko. Dieser mexikanische Spezialitätenkaffee ist bekannt für seine hohe Säure und sein unverwechselbares Aroma.
 
Beides hängt eng mit dem Standort zusammen, auf dem der Kaffee wächst.



* Als Einzelkämpfer kommen wir nicht weit!

 
Es gibt viele Wertschöpfungsketten, wo wir in Deutschland und Europa gedankenlos einkaufen nach dem Motto ‚Geiz ist geil’ und überhaupt nicht beachten, dass am Anfang dieser Ketten Menschen von dem leben müssen, was wir ihnen zugestehen. Ich als Entwicklungsminister muss sagen, wenn wir diese Art zu produzieren und zu konsumieren zum Modell globalen Wirtschaftens machen, dann fahren wir den Planeten an die Wand. Ökologisch und sozial. 
 
Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller

  

Warum engagiert sich die Bundesregierung nicht in Deutschland für mehr Gerechtigkeit im Kaffeeanbau und für die Abschaffung der Kinderarbeit ?

  

Lieber weniger kaufen - dafür fair. Setzt euch für gerechten Lohn ein - denn ihr wollt ihn zu Hause auch haben! Deswegen gibt es mehr Freiheit, mehr Gerechtigkeit und das dient allen! Das, was uns jetzt hier dient und lange erkämpft werden musste, dieses Recht haben auch die anderen dort.

Prof. Matin Qaim

Unsere Unterstützer
 

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