Guter Kaffee beginnt hier! .... und hier! 

Kaffeebündnis - Eine Kampagne von WirsindKaffee.com in Zusammenarbeit mit der SEZ

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Der Appell richtet sich an die Bundesregierung und mehr

Die Zukunft des Kaffees sichern!

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell und setzen Sie sich ein

 

 • für eine Reform der Kaffeesteuer und die Einführung eines Kaffeecents
 • für Regeln/Richtlinien „Gegen Kinderarbeit“ - „Gegen Ausbeutung von Kleinbauern und Erntehelfer" - „Gegen Regenwaldzerstörung" - „Gegen      Missbrauch von Pestiziden"  „für ein nachhaltigen Kaffeeanbau" - „Direct Trade“
 • für Regeln/Richtlinien „Transparenz und gegen Siegelmissbrauch" verpflichtende Offenlegung und Kontrolle der großen Unternehmen zur Einhaltung der neuen CSR-Richtlinien.

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Reform der Kaffeesteuer und die Einführung eines Kaffeecents • Regeln/Richtlinien „Frei von Kinderarbeit“ - Gegen Ausbeutung von Kleinbauern und Erntehelfer" - Gegen Regenwaldzerstörung" - Gegen Missbrauch von Pestiziden" - Für einen nachhaltigen Kaffeeanbau" - „Direct Trade“ • Regeln/Richtlinien Transparenz und gegen Siegelmissbrauch” • Verpflichtende Offenlegung und Kontrolle der großen Unternehmen zur Einhaltung der neuen CSR-Richtlinie

Kaffee ist in Deutschland das am meisten konsumierte Getränk. Der Anteil von fairem und Kaffee mit Nachhaltigkeitssiegeln am deutschen Kaffeemarkt beträgt gerade einmal 8 Prozent. “Daher kommt Deutschland eine besondere Verantwortung zu, um sowohl die Bedingungen in den Kaffeeursprungsländern zu verbessern als auch den Anteil fairen Kaffees im deutschlandweiten Konsum zu erhöhen”, stellt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller fest. [i]
 
Mit dem Kaffeecent können die Voraussetzungen geschaffen werden, dass bei uns in Deutschland mehr ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Kaffee konsumiert wird.
 
Dazu braucht es mehr Transparenz in dem vorhandenen Siegeldschungel. Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, wofür genau jedes einzelne Siegel steht. Das beugt dem Siegelmissbrauch vor und schafft Vertrauen.
 
Es braucht eine verpflichtende Offenlegung und Kontrolle der großen Unternehmen zur Einhaltung der neuen CSR-Richtlinie. Aussagekräftige Berichtspflichten für Unternehmen. D.h. mehr Transparenz bei den großen Unternehmen im Kaffeegeschäft. Dazu gehört, dass ihre CSR-Berichte von einer unabhängigen Instanz überprüft werden. Rechtsverstöße durch Unternehmen müssen wirksam sanktioniert werden - Eine Verankerung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten im deutschen Recht.  Das beugt dem Greenwashing vor und schafft Vertrauen.
 
Setzen Sie sich für den Kaffeecent ein und dafür, dass in Deutschland mehr ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Kaffee getrunken wird.
 
Sichern Sie den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die weltweit den meisten Kaffee produzieren, ein menschenwürdiges Leben.
 
Geben Sie den Kindern, die bislang auf den Kaffeefeldern schuften müssen, eine Zukunft.
 
Bewahren Sie die den Boden, auf dem der Kaffee wächst. 

 


Wie verbreitet ist Kinderarbeit im Kaffeeanbau?



Kinderarbeit ist weltweit verboten, trotzdem schuften Millionen von Kindern auf den Kaffeefeldern. Sie werden gezwungen, für niedrigste Löhne Kaffeekirschen zu pflücken oder auch die Kaffeesträucher mit giftigen Pestiziden zu besprühen, die bei uns schon lange verboten sind.[ii]
 



Weltweit gibt es rund 168 Millionen Kinderarbeiter. 99 Millionen von ihnen sind in der Landwirtschaft tätig, viele von ihnen auch im Kaffeeanbau.[iii] Weil sie zehn Stunden und mehr auf den Kaffeefeldern arbeiten müssen, können die Kinder nicht zur Schule gehen, keinen vernünftigen Beruf erlernen und kommen nie aus der Armut heraus.



Fast alle Staaten dieser Welt haben sich verpflichtet, die schlimmsten Formen der Kinderarbeit abzuschaffen. Auch Deutschland hat das Übereinkommen 182 der Internationalen Arbeitsorganisation ILO unterzeichnet.

Das Kaffeebündnis will, dass das Verbot der schlimmsten Formen der Kinderarbeit im Kaffeeanbau endlich Realität wird. Das Kaffeebündnis setzt sich dafür ein, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher in Zukunft Kaffee genießen können, der nachweislich „Frei von Kinderarbeit“ ist.


Warum zerstört der Kaffeeanbau unsere Umwelt?

 
80 Prozent unseres Kaffees werden von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern erzeugt. Das sind weltweit rund 25 Millionen Kaffeeproduzenten. Die Folgen des Klimawandels und Armut zwingen immer mehr Kleinbäuerinnen und Kleinbauern dazu, ihren Kaffee so anzubauen, dass sie dabei die Umwelt zerstören und damit auch ihre Lebensgrundlage.[iii]
 
Wenn wir jetzt nicht handeln, sind wir mitverantwortlich dafür, dass viele Millionen Menschen ihr Leben in bitterer Armut fristen müssen. Und wir sind auch mitverantwortlich für die endgültige Zerstörung wertvoller Flächen in den Ländern, in denen Kaffee angebaut wird.


Wie wichtig ist Kaffee für die Wirtschaft?

 
Kaffee ist nach Erdöl der zweitmeistgehandelte Rohstoff weltweit. Über 1 Mrd. Menschen trinken täglich 3 Mrd. Tassen Kaffee die 25 Mio. Familien in 70 Tropischen Ländern ihre Existenz bieten. Produziert wird Kaffee fast ausschließlich in Entwicklungs- und Schwellenländern in Asien, Afrika und Lateinamerika.[v] Etwa 125 Millionen Menschen sind für ihren Lebensunterhalt auf den Kaffee angewiesen.
 
Im Jahr 2014 wurden 1,3 Millionen Tonnen Rohkaffee im Wert von rund 2,7 Milliarden Euro nach Deutschland importiert.[vi]



Woher kommt die Kaffeesteuer?

 
Die Kaffeesteuer wurde 1871 – also vor fast 150 Jahren – im damaligen Deutschen Reich eingeführt.
 
Sie beträgt für 1 Kilo gerösteten Kaffee 2,19 Euro, für 1 Kilo löslichen Kaffee 4,78 Euro.


Welche Auswirkungen hat eine Reform der Kaffeesteuer für die Kleinbauern?

 
Eine Reform der Kaffeesteuer, die Einführung eines Kaffeecents und die Einführung neuer Richtlinien bedeutet, dass der Anteil an ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigem sowie direkt gehandeltem Kaffee erhöht wird. Dadurch haben mehr Verbraucherinnen und Verbraucher die Möglichkeit, Kaffee ohne bitteren Nachgeschmack zu genießen.
 
Dies wird dazu beitragen, die bestehenden Strukturen zugunsten der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und der Tagelöhner und Tagelöhnerinnen sowie der Millionen Kinderarbeiter zumindest teilweise zu ändern. Denn Kaffee ist keine sichere Lebensgrundlage. Weder für die Tagelöhner noch für die Erzeuger. Die Bäuerinnen und Bauern erhalten einen Anteil von 7 bis 10 Prozent des Preises, den die Konsumentinnen und Konsumenten im Supermarkt für den Kaffee bezahlen.
 
Aufgrund der herrschenden Marktstrukturen haben die kleinbäuerlichen Erzeuger keinerlei Einfluss auf den Preis des Rohkaffees. Die Lohnarbeiterinnen und Lohnarbeiter auf den Kaffeeplantagen erhalten keine ausreichende Bezahlung. Das gilt auch für die Kinderarbeiter.
 
Mit einer Reform der Kaffeesteuer soll erreicht werden, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher Kaffee trinken können, der „Frei von Kinderarbeit“ ist und für den die Kleinbauern und ‑bäuerinnen einen fairen Preis erhalten.


Was hat „Direct Trade“ mit der Kaffeesteuer zu tun?

 
Das Kaffeebündnis setzt sich für eine sozial gerechte und ökologisch sowie ökonomisch nachhaltige kleinbäuerliche Kaffeeproduktion ein. Der Rohkaffee wird direkt bei den Bauern eingekauft, die dafür auch direkt bezahlt werden. Das reduziert die Anzahl der Zwischenhändler und die Produzentinnen und Produzenten erhalten für ihren qualitativ hochwertigen Rohkaffee einen Preis, der deutlich höher ist als der Marktpreis.
 
Mit Regeln und Richtlinien für „Direct Trade“ wird das gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Soziale und ökologische Projekte der Gemeinschaften werden im „Direct Trade“ zusätzlich unterstützt.
 
Je mehr „Direct-Trade“-Kaffee getrunken wird, desto mehr Kleinbauern können ihren Kaffee zu guten Preisen verkaufen.



Was hat die Reform der Kaffeesteuer mit der Verantwortung der Bundesregierung zu tun?

 
Eine Reform der Kaffeesteuer und die Einführung eines Kaffeecents für die Etablierung von Regeln und Richtlinien „Frei von Kinderarbeit“ - „Gegen Ausbeutung von Kleinbauern und Erntehelfer" - „Gegen Regenwaldzerstörung" - „Gegen Missbrauch von Pestiziden" - „Für einen nachhaltigen Kaffeeanbau" - „Direct Trade“ • Regeln/Richtlinien „Transparenz und gegen Siegelmissbrauch” • Verpflichtende Offenlegung und Kontrolle der großen Unternehmen zur Einhaltung der neuen CSR-Richtlinie, wäre eine Stärkung der Nachhaltigkeit im Kaffeeanbau.

Und es wäre ein deutliches Signal der Politik an die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher, dass das Bekenntnis zur Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ernst gemeint ist.
 
Auch die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie, die 2002 erstmals beschlossen wurde, betont die internationale Verantwortung, die wir hier in Deutschland mit unserem Handeln haben. [vii]


Der Appell richtet sich an die Bundesregierung und Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und FDP und mehr

Die Zukunft des Kaffees sichern!

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 • für eine Reform der Kaffeesteuer und die Einführung eines Kaffeecents
 • für Regeln/Richtlinien „Gegen Kinderarbeit“ - „Gegen Ausbeutung von Kleinbauern und Erntehelfer" - „Gegen Regenwaldzerstörung" - „Gegen Missbrauch von Pestiziden"  „für ein nachhaltigen Kaffeeanbau" - „Direct Trade“
 • für Regeln/Richtlinien „Transparenz und gegen Siegelmissbrauch" verpflichtende Offenlegung und Kontrolle der großen Unternehmen zur Einhaltung der neuen CSR-Richtlinien.

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[i] Schreiben von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller an CGM v. 07.04.2017
[ii] https://de.happycoffee.org/kinderarbeit/
[iii] http://www.ilo.org/berlin/presseinformationen/WCMS_488920/lang--de/index.htm
[iv] The Climate Institute (2016): A Brewing storm: The climate change risks to coffee, S. 6; http://www.climateinstitute.org.au/coffee.html
[v] Quelle: http://www.spd-fraktion-hamburg.de/buergerschaft/antraege/b/30039.html
[vi] Tchibo (Hrsg.) (2016): Kaffee in Zahlen, S. 88 f.
[vii] https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Nachhaltigkeitsstrategie/1-die-deutsche-nachhaltigkeitsstrategie/leitbild/_node.html

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