Trinken Sie noch Kaffee, der "bitter" schmeckt?

Kaffeebündnis - Eine Kampagne von WirsindKaffee.com

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Interview mit Walter Knauer zum Kaffeebündnis

Walter Knauer: "Die Ziele des Kaffeebündnisses sind auch unsere! Wir unterstützen das Kaffeebündnis mit unserem ganzen Know-how!"



Wir sprachen mit Walter Knauer, dem Direktimporteur des PachaMama-Kaffees, über das Kaffeebündnis und darüber, was für ihn der perfekte Kaffeegenuss ist.


Weshalb unterstützen Sie das Kaffeebündnis?


Das Konzept und das Vorgehen entsprechen unseren Wertvorstellungen. Wir importieren direkt hochwertigen Spitzenkaffee aus biologischem Anbau aus dem Hochland von Peru und verkaufen ihn an Kaffeeröster in Deutschland. Durch den Direktimport bleibt den Kleinbauern der „Asociación Miguel Grau“, von der wir unseren Rohkaffee beziehen, mehr zum Leben.

Denn wir bezahlen die Bauern direkt, außerdem erhalten sie einen Preis für ihren Kaffee, der deutlich über dem jeweiligen Marktpreis liegt. Dafür bekommen wir für unseren PachaMama-Kaffee nur Bohnen von höchster Qualität, die von gesunden, gepflegten und natürlich gedüngten Kaffeesträuchern kommen. So bekommen die Bauern durch ihren Kaffeeanbau eine solide Lebensgrundlage und schonen durch den ökologischen Anbau gleichzeitig die Umwelt.
 
Ich kann mich voll mit dem Appell an die Bundesregierung identifizieren. Wir unterstützen die Forderungen des Kaffeebündnisses in allen Punkten: für eine Reform der Kaffeesteuer zugunsten von fair gehandeltem Kaffee und Kaffee mit Nachhaltigkeitssiegeln, für ein Siegel „Frei von Kinderarbeit“, für ein Siegel „Direct Trade“ und für mehr Transparenz und gegen Siegelmissbrauch.

 
Was ist für Sie das Besondere am Kaffeebündnis?


Die Möglichkeiten und die Reichweite der Initiative in allen Dimensionen. Vor allem, was die finanziellen Mittel anbelangt, die Anzahl der Unterstützer und die Anzahl der Familien, die durch das Kaffeebündnis unterstützt werden können. Ich bin überzeugt, gemeinsam können wir mehr bewegen.
 
Mit unserer kleinen Asociación haben wir nur eine begrenzte Reichweite und auch unsere finanziellen Mittel sind begrenzt. Daher haben wir die sozialen Projekte etwas in den Hintergrund gestellt und mit dem Geld, das wir haben, zunächst einmal versucht, die große finanzielle Not der Bauern zu lindern. Denn in den letzten Jahren konnten die Bauern der „Asociación Miguel Grau“ etwa ein Drittel weniger Kaffee ernten, weil die Kaffeesträucher von einer Krankheit, dem Kaffeerost, befallen waren. Für die Kredite, die sie aufnehmen mussten, müssen die Bauern 30 Prozent Zinsen zahlen.
 
Mit etwas mehr finanziellem Spielraum könnten wir die Projekte für Bildung, Gesundheit und Umweltschutz bei den Erzeugern des PachaMama-Kaffees aktiver unterstützen. Wir begrüßen es daher, wenn man mit dem Kaffeebündnis möglichst viele Menschen in Deutschland erreichen und natürlich wesentlich mehr Familien in der ganzen Welt unterstützen kann. Die Wirkung eines solchen Bündnisses ist eben viel größer als ein einzelner und damit enorm wirkungsvoller.

 
Haben Sie vor, das Kaffeebündnis in den nächsten 12 Monaten mit einer besonderen Aktion zu unterstützen?

Wir werden unser ganzes Wissen und unser ganzes Know-how in die Waagschale werfen, um dem Kaffeebündnis zum Erfolg zu verhelfen.


Was ist für Sie der perfekte Kaffeegenuss?

Schokoladig, mandelig, eine leicht fruchtige Note mit einer sanften Süße, im Nachgeschmack lange anhaltend, mit seidigem Abgang. So muss Kaffee für mich schmecken.
 
Für mich zählt aber nicht nur das Ergebnis in der Tasse, sondern auch die Herkunft des Kaffees, sein nachhaltiger Anbau sowie der faire Handel mit den Kaffeebauern und der respektvolle Umgang mit der Natur. Das alles ist für mich von Bedeutung, um Kaffee richtig genießen zu können.
 
Wir bedanken uns für das Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

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